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| Errichtet:
1933 - 1936 |
Lage:
Olympischer Platz, 14053 Berlin-Charlottenburg |
| Kapazität:
ca. 76.000 - vollständig überdacht |
| Status:
komplett modernisiert und saniert |
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Bereits 1907 gab es erste Planungen für
den Bau einer großen Wettkampfstätte in der Domäne
Ruhleben, die im Jahr 1900 unter Zustimmung von Kaiser Wilhelm II.
für die Erholung und Freizeit der Bevölkerung ausgewiesen
worden war. Vorgesehen waren der Bau einer Radrennbahn, von Turnplätzen,
einer Laufbahn, eines Schwimmkampfbeckens sowie die Errichtung mehrerer
Übungs-plätze für unterschiedliche Sportarten. Zum
25-jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Wilhelm II.
wurde es am 8. Juni 1913 unter dem Motto "Allezeit bereit für
des Reiches Herrlichkeit" eingeweiht. Der Architekt Otto March
(1845 - 1913) hatte das Stadionareal zu ebener Erde in die
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Grunewaldpferderennbahn des Union-Clubs
eingebettet. Von den 29.910 Plätzen, davon 2.208 "Kaiserloge"
- Plätze, 12.232 Sitzplätze, 12.470 Stehplätze
und 3.000 Schwimmtribünen - Plätze, sollte man nach
der Idee des Architekten verschiedene Sportarten bewundern
können.
Es wurde eine 110 Meter-Strecke angelegt. In dem Rund verlief
dazu die 600-m Aschenbahn, die von einer 666,75-m langen Radrennbahn
umschlossen wurde
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- und natürlich nicht der eigentliche
Rasenplatz zu vergessen. Schlussendlich befand sich auf der
Seite der Gegengeraden ein 100-m langes Schwimmbecken mit
Sprungturm. Die Universalarena, die wegen ihrer Größe
und Einmaligkeit auch "die Mutter aller Stadien"
genannt wurde, sollte eigentlich die Olympischen Spiele von
1916 "beherbergen", zu denen es aber aufgrund des
furchtbaren 1. Weltkrieges nicht kam.
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Nach Beendigung des Weltkrieges 1918 fanden
neben Pokalendspielen auch diverse Finalspiele um die Deutsche
Fußballmeisterschaft, Länderspiele sowie große
Sport- und Kulturveranstaltungen auf dem Gelände statt.
Nach der zwischenzeitlichen Erweiterung auf ca. 60.000 Plätze
gab es seit 1925 vom "Deutschen Reichsausschuss für
Leibesübungen" Überlegungen, das Deutsche Stadion
grundlegend zu moderni-sieren. Neben baulichen Erweiterungen
sollten vor allem die hygienischen Bedingungen verbessert
sowie die Umkleidekabinen erweitert werden. Werner March,
Sohn des Architekten des Deutschen Stadions Otto March, wurde
1927 hierzu beauftragt...
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