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... Der Glockenturm am Maifeld, in dem
sich die Langemarck-Halle zur Erinnerung an 80.000 Gefallene
im 1. Weltkrieg in der Yser- und Ypernschlacht in Belgien
befand, wurde im übrigen 1947 aufgrund von Baufälligkeit
gesprengt und später wiedererrichtet.
Die Glocke, die in den Nachkriegswirren verschwunden war,
und nur durch Zufall wiederentdeckt wurde, ist heute am Südtor
des Olympiastadions zu
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besichtigen.
Unter der Ehrentribüne in der südlichen Mittelachse der
Arena befindet sich die "Ehrenhalle", in Erinnerung an
IOC-Gründer Pierre de Coubertin auch "Coubertinhalle genannt.Das
auch gerne als "Deutsches Wembley" bezeichnete Stadion,
das mit einem äußeren Umfang von 840 Metern und einer
Fläche von 53.000 Quadratmetern gewaltig anmutet, wurde 1966
unter Denkmalschutz gestellt.
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Das Landesdenkmalamt begründete dies
wie folgt: " Mit dem Olympiastadion und dem Gesamtensemble
des ehemaligen Reichssportfeldes besitzt Berlin die wohl bedeutendste
monumentale Sportanlage des frühen 20. Jahrhunderts in
Europa. Sie ist ein unersetzliches Zeugnis der Olympischen
Idee und der modernen Massensportbewegung. Die herausragende
künstlerische Qualität der für die dreißiger
Jahre zeittypischen neoklassizistischen Gestaltung hat -
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- trotz des Missbrauchs für die ideologische
Selbstdarstellung des Nationalsozialismus während der Olympiade
1936 - über ein halbes Jahrhundert ihre multifunktionale Nutzbarkeit
und zeitlose Attraktivität für sportliche und kulturelle
Großveranstaltungen Berlins unter Beweis gestellt. Sie ist
zu einem der prägnantesten Wahrzeichen der Hauptstadt geworden."
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Im Hinblick auf die Denkmalschutzbestimmungen
wurden die vier Flutlichtmasten 1967 außerhalb der Arena
positioniert. Zusätzlich wurden Lichtbänder an den
Dachrändern installiert.
Die Aschenbahn wurde 1969 in eine Kunststofflaufbahn umgewandelt.
Für die Fußballweltmeisterschaft 1974 im eigenen
Land wurde das Olympiastadion abermals aufgerüstet. Neben
neuen Sanitäreinrichtungen
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und Umkleidekabinen wurden auch die Pressetribünen
technisch der Zeit angepasst. Die Holzbänke wurden teilweise
in Kunststoffsitze ausgetauscht, was die Kapazität auf 76.000
Besucher verringerte, und die Zuschauerblöcke wurden durch
Plexiglasscheiben getrennt. Zudem erfolgte nach den Entwürfen
von Friedrich-Wilhelm Krahe die lichtdurchlässige Teilüberdachung
für 26.000 Zuschauer an den Geraden...
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