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| Modernisierung des
Berliner Olympiastadions von 2000 - 2004 |
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... Am 1. Dezember 1998 wurde vom Berliner Senat
die Entscheidung gefällt, das Berliner Olympiastadion nach
den Plänen des Hamburger Architektenbüros von Gerkan,
Marg und Partner (gmp) zu sanieren und zu modernisieren.
Ziel der Arbeiten war es, die Multifunktionalität zu erhalten
und eine fußballgerechte Arena entstehen zu lassen. Zudem
sollte der besondere Charakter im Hinblick auf den Denkmalschutz
erhalten bleiben.
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Die rund 240 Millionen Euro teure Sanierung
begann im Juli 2000 und wurde vier Jahre später fristgerecht
abgeschlossen. Besonderen Planungsaufwand und Geduld der Besucher
erforderte die Maßnahme, dass der Umbau während
der laufenden Veranstaltungstätigkeit durchgeführt
wurde.
Immerhin konnte während der Umbauphase eine Mindestkapazität
von 55.000 Besuchern gewährleistet werden.
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Die Instandsetzung erfolgte in drei Segmenten. Die
Oberringtribüne blieb erhalten. Nur die Stahlbetonkonstruktion
sowie die Natursteinverkleidung wurden saniert. Die nicht mehr auf
wirtschaftliche Weise sanierbare Unterringtribüne wurde durch
einen Neubau ersetzt. Die Spielfeldabsenkung um 2,65 Meter erlaubte
den Anbau zweier zusätzlicher Zuschauerreihen und verbesserte
die Sichtlinie der Besucher durch das größere Gefälle.
Die Tribünen wurden mit einer feingliedrigen Stahlkonstruktion
überdacht, die von 22 Stützen getragen wird und mit einer
transzulenten Membran bespannt ist. An der Stelle des Marathontores
wurde die Überdachung unterbrochen, um die "historische
Sichtachse" zum Glockenturm zu erhalten. |
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Der schwebende Eindruck der Dachkonstruktion
wird durch eine der modernsten Beleuchtungsanlagen der Welt
verstärkt. Neben den, aufgrund von Denkmalschutzbestimmungen,
aufwendigen Restaurierungen der Marathon-treppe sowie der
Ehrentribüne mit Coubertinsaal und Ehrenloge wurde das
Stadionrund auch auf den technisch und wirtschaftlich neuesten
Stand gebracht. 98 Logen, 15 Sky-Boxen, ca. 4.000 "Business-Seats"
und 950
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Tiefgaragenplätze wurden in die ca. 76.000
Zuschauern Platz-bietende Arena integriert. In einem der modern-sten
Stadien der Welt mit der Besonderheit des historischen Gewandes
wurde als Zugeständnis an die Herthafans für die Reminiszenz
an das in Fußballstadien verpönte Leichtathletikflair
die Laufbahn um das Spielfeld in Blau gefärbt.
Hertha BSC, das bereits seit 1963 seine Heimspiele, solange im Oberhaus
vertreten, im Olympiastadion ausrichtete, kann somit eine wunderschöne
moderne Multifunktionsarena gepaart mit historischem Antlitz sein
Zuhause nennen. Der bis heute in der Bundesliga Bestand habende
Zuschauerrekord von 88.075 Besuchern beim 1:0 - Sieg über den
1. FC Köln am 26. September 1969 wird allerdings nie mehr erreicht
werden können.
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